HelpClinic

Tägliche Unterstützung — bevor du zur Therapie greifst

Du hältst alles zusammen. Du musst es nicht allein.

Angst, Burnout, gedrückte Stimmung, schlaflose Nächte — und das „Das müsste ich schaffen“. HelpClinic bietet Tools für jetzt, KI-gestützte Begleitung, die das nächste Tool auswählt und deine tägliche Routine zusammenstellt, sowie Therapeut:innen bei Bedarf.

Reset für schwere Momente

24/7
Eine kurze Übung, die den Kopf beruhigt — in 3 Minuten
Tool-Bibliothek
Wachsende

Beginne heute — vertraulich und in deinem Tempo.

Was du täglich mit dir trägst

  • Angst
  • Burnout
  • Gedrückte Stimmung
  • Schlafprobleme
  • Überlastung
Es geht nicht nur dir so
Beginne in deinem Tempo

Entwickelt mit Psycholog:innen und der Medizinischen Universität Łódź.

Kurze Texte, die den Anfang leichter machen

Wie du Angst löst, bevor sie wächst

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Wenn du erste Anspannung bemerkst — rasende Gedanken, hochgezogene Schultern oder ständiges Kontrollieren — halte neunzig Sekunden inne. Sage: „Ich bemerke Angst“ statt „Mit mir stimmt etwas nicht“. Stell beide Füße auf den Boden und atme sechsmal ruhig, wobei jedes Ausatmen etwas länger als das Einatmen dauert.

Nutze dann die kurze 3–2–1-Erdung: Benenne drei Dinge, die du siehst, zwei Geräusche und eine Empfindung dort, wo dein Körper Stuhl, Boden oder Kleidung berührt. Kehrt ein beängstigendes Szenario zurück, setze davor: „Ich habe den Gedanken, dass …“. Du musst jetzt nicht entscheiden, ob es stimmt; nimm es wahr und kehre zur Umgebung zurück.

Frage abschließend: „Was kann ich in den nächsten zehn Minuten tun?“. Wähle einen kleinen Schritt: eine Nachricht beantworten, eine Frage für die Arztpraxis notieren, Wasser trinken oder kurz spazieren gehen. Beeinträchtigt Angst regelmäßig deinen Alltag, sprich darüber mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder einer psychologischen Fachperson.

Burnout: die leisen Signale, die man leicht übersieht

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Burnout beginnt nicht immer mit einem völligen Stillstand. Achte auf drei Bereiche: Energie, dein Verhältnis zur Arbeit und Erholung. Leise Signale können Reizbarkeit bei einfachen Aufgaben, Gleichgültigkeit gegenüber früher wichtigen Dingen oder Ruhephasen sein, nach denen du dich weiter erschöpft fühlst. Keines dieser Zeichen erklärt allein, was geschieht.

Mache sieben Tage lang jeden Abend eine kurze Notiz. Halte ein Ereignis fest, beschreibe deine Energie als niedrig, mittel oder hoch und notiere, ob du nach der Arbeit gedanklich abschalten konntest. Ergänze, was ein wenig geholfen und was die Belastung verstärkt hat. Suche nach einem wiederkehrenden Muster, statt dich nach einem schwierigen Tag zu beurteilen.

Wähle anschließend eine Veränderung für die kommende Woche: eine weniger dringende Aufgabe verschieben, eine klare Feierabendzeit setzen oder über die Arbeitsmenge sprechen. Notiere sie konkret und informiere betroffene Personen. Hält die Erschöpfung an, wird stärker oder betrifft auch andere Lebensbereiche, besprich mögliche Ursachen mit einer ärztlichen oder psychologischen Fachperson.

Ein Abendritual für besseren Schlaf

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Wähle etwa eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen ein festes Signal zum Herunterfahren: Dimme das Licht, lege Arbeit weg und platziere das Handy außer Reichweite. Wiederhole dieselbe kurze Reihenfolge: Waschen, Dinge für den Morgen vorbereiten, dann eine ruhige Tätigkeit ohne Scrollen. Du musst nicht sofort müde werden; die Routine markiert den Wechsel vom Tun zum Ruhen.

Erstellt dein Kopf weiter Listen, nutze fünf Minuten für eine „Morgenseite“. Notiere jedes Thema und einen möglichen nächsten Schritt, etwa „Rechnung — um 9 Uhr Frist prüfen“. Schließe die Seite und sage: „Das hat morgen seinen Platz.“ Atme danach sechsmal sanft, jeweils etwas länger aus als ein.

Geh ins Bett, wenn Müdigkeit aufkommt. Liegst du lange wach und wirst zunehmend unruhig, steh auf, geh an einen gedämpft beleuchteten Ort und beschäftige dich ruhig; kehre zurück, sobald du wieder schläfrig bist. Schau nicht ständig auf die Uhr. Bei anhaltenden, starken oder von beunruhigenden Symptomen begleiteten Schlafproblemen hole ärztlichen Rat ein.

Überlastet? Mikropausen, die wirklich helfen

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Eine Mikropause gelingt am ehesten, wenn sie keine neue Entscheidung verlangt. Verbinde sie mit drei festen Momenten: dem Versand einer wichtigen E-Mail, dem Ende eines Meetings und dem Abschluss einer Aufgabe. Nutze die Regel: Bevor du weitermachst, hältst du sechzig bis neunzig Sekunden inne. Das Handy bleibt Arbeitsbildschirm, statt neue Reize zu liefern.

Mache in der Pause drei Dinge. Lockere zuerst Hände, Kiefer und Schultern. Schau dann zu einem entfernten Punkt und bemerke drei Einzelheiten deiner Umgebung. Atme schließlich dreimal ruhig aus und frage: „Was ist die eine nächste Handlung?“. Notiere sie mit wenigen Worten, bevor du Nachrichten oder Dokumente wieder öffnest.

Beobachte einige Tage, welche Momente das Tempo tatsächlich unterbrechen und welche ausfallen. Falls du die Pause vergisst, nutze ein sichtbares Zeichen, etwa einen Punkt im Notizbuch oder eine diskrete Erinnerung. Mikropausen ersetzen weder Schlaf und freie Zeit noch die Verringerung übermäßiger Belastung, können aber eine kleine Grenze zwischen Anforderungen schaffen.

Schwere Tage warten nicht auf deinen nächsten Therapietermin

Zwischen den Terminen liegen Hunderte Stunden, in denen Anspannung, gedrückte Stimmung und schlaflose Nächte auftauchen. HelpClinic ist ein leichter Einstieg und eine feste Begleitung — es ergänzt die Therapie und lässt dich beginnen, bevor du dich dafür bereit fühlst: kurze Werkzeuge für schwere Momente, personalisierte Routinen und die Möglichkeit, mit einer Fachperson zu sprechen, wenn es zu viel wird.

Ausmaß
1,1 Mrd.Menschen weltweit lebten 2021 mit einer psychischen Erkrankung — fast 1 von 7
Der Rest der Woche
167 Std.in der Woche außerhalb einer 50-minütigen Sitzung (168 Std. − ca. 1 Std.)
Zugang
1 von 3Menschen mit einer Depression weltweit erhält formale psychische Gesundheitsversorgung

„Ich war nicht in der Krise. Ich trug einfach alles allein und brauchte etwas für den Alltag.“

Vom ersten Check-in zu dauerhafter Veränderung

Sag uns, wie es dir geht

Ein kurzer Check-in zum Start — was dich belastet: Angst, Schlaf, Burnout. Ohne Wertung.

Tools für schwere Momente

Fundierte Atemübungen, Journaling-Impulse sowie Techniken aus KVT und ACT — verfügbar, wenn du sie brauchst.

Tägliche Routine, Schritt für Schritt

KI-gestützte Begleitung nutzt deine Antworten, um das nächste Tool auszuwählen und deine tägliche Routine zusammenzustellen.

Therapeut:in 1:1, wenn du bereit bist

Wenn Selbsthilfe nicht ausreicht, kannst du eine Einzelsitzung mit einer geprüften Fachperson buchen.

Häufig gestellte Fragen

Ersetzt HelpClinic eine Therapie?

Nein. HelpClinic bietet tägliche Unterstützung vor der Therapie und zwischen den Sitzungen. Es gibt dir Werkzeuge für den Moment und verbindet dich bei Bedarf mit Therapeut:innen. In einer Krise ersetzt es keine professionelle Hilfe.

Was ist der KI-Begleiter — ist das ein:e Therapeut:in?

KI-gestützte Begleitung nutzt deine Antworten, um das nächste Tool auszuwählen und deine tägliche Routine zusammenzustellen. Sie ist weder Therapeut:in noch Krisendienst und erkennt eine Krise möglicherweise nicht. Bei akuter Gefahr nutze die Nummern unten.

Mir geht es „nicht schlecht genug“. Ist das für mich?

Genau für dich. HelpClinic ist für alltägliche Anspannung, gedrückte Stimmung und Überlastung — bevor sie wachsen. Du musst nicht in der Krise sein, um auf deinen Kopf zu achten.

Was kostet es?

Du startest kostenlos — ohne Kartendaten. Deine Einschätzung, die täglichen Tools und Hilfe für schwere Momente bleiben dauerhaft gratis. Ein optionales Abo schaltet die volle Bibliothek und Routinen frei, und menschliche Betreuung — Gruppen und 1:1-Sitzungen, die du buchen kannst. Keine versteckten Kosten.

Ich habe wenig Zeit. Passt das neben dem Job?

Ja. Die Tools dauern von einer Minute bis etwa 20 und funktionieren in der Pause, unterwegs oder am Abend. Unterstützung, die in deinen echten Tag passt, keine weitere Pflicht.

HelpClinic

Hast du das Gefühl, dass es gerade zu viel wird?

Wenn du in akuter Gefahr bist oder an Suizid denkst, rufe jetzt die passende Nummer unten an. HelpClinic ist kein Notfall- oder Krisendienst.

Akute Gefahr (Deutschland und EU)

112

TelefonSeelsorge (Deutschland)

0800 111 0 111

Das sind externe Hilfetelefone — nicht HelpClinic. Notruf und Beratungsnummer sind kostenlos, die 112 gilt in der gesamten EU. Die genannte Beratungsnummer gilt für Deutschland; wenn du in einem anderen Land bist, suche dort nach einer Krisenberatung.

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