Wie du Burnout erkennst, bevor es dich erwischt
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Burnout zeigt sich selten in einem einzigen dramatischen Moment. Nimm dir einmal pro Woche zehn Minuten für drei Bereiche: Energie, dein Verhältnis zur Arbeit und das Gefühl, etwas zu bewirken. Notiere konkrete Beobachtungen aus den letzten Tagen, statt dich als „belastbar“ oder „nicht belastbar“ zu bewerten.
Prüfe bei der Energie Schlaf, Anspannung nach Feierabend und deine Fähigkeit, dich zu erholen. Achte im Verhältnis zur Arbeit auf wachsenden Zynismus, Reizbarkeit oder Rückzug. Notiere bei der Wirksamkeit, ob einfache Aufgaben mehr Kraft kosten oder Entscheidungen länger dauern. Eine schwere Woche entscheidet nichts; relevant ist ein anhaltendes Muster.
Kreise ein Signal ein, das du beeinflussen kannst, und plane für fünf Tage die kleinste Veränderung: ein festes Arbeitsende, eine bildschirmfreie Pause oder ein Gespräch über Prioritäten. Sage konkret: „Ich habe drei dringende Aufgaben und Kapazität für zwei. Welche hat Vorrang?“
Hält die Erschöpfung an, wird sie stärker oder erschwert sie den Alltag, sprich mit einer ärztlichen oder psychologischen Fachperson. Dieser Überblick ist keine Diagnose — er hilft, Belastung früher wahrzunehmen und einen sinnvollen nächsten Schritt zu wählen.
