HelpClinic

Tägliche Unterstützung — bevor Burnout übernimmt

Die Arbeit schaltet nicht ab. Dein Kopf nach Feierabend auch nicht.

Druck, Deadlines, das ständig erreichbare Postfach, die Sonntagsangst vor dem Montag. HelpClinic bietet Tools für schwere Momente, KI-gestützte Begleitung, die das nächste Tool auswählt und deine tägliche Routine zusammenstellt, sowie Zugang zu einer Fachperson.

Reset in 3 Minuten

24/7
Eine kurze Technik, wenn der Druck am höchsten ist
Tool-Bibliothek
Wachsende

Starte heute — ohne Beteiligung deiner Firma, ohne Warteliste, ohne Wertung.

Häufigste Belastungen

  • Stress & Druck
  • Burnout
  • Sonntagsangst
  • Nach Feierabend
  • Keine Kraft mehr
Nicht nur du
Beginne in deinem Tempo

Entwickelt mit Psycholog:innen und der Medizinischen Universität Łódź.

Kurze Texte, die den Anfang leichter machen

Wie du Burnout erkennst, bevor es dich erwischt

Lesen

Burnout zeigt sich selten in einem einzigen dramatischen Moment. Nimm dir einmal pro Woche zehn Minuten für drei Bereiche: Energie, dein Verhältnis zur Arbeit und das Gefühl, etwas zu bewirken. Notiere konkrete Beobachtungen aus den letzten Tagen, statt dich als „belastbar“ oder „nicht belastbar“ zu bewerten.

Prüfe bei der Energie Schlaf, Anspannung nach Feierabend und deine Fähigkeit, dich zu erholen. Achte im Verhältnis zur Arbeit auf wachsenden Zynismus, Reizbarkeit oder Rückzug. Notiere bei der Wirksamkeit, ob einfache Aufgaben mehr Kraft kosten oder Entscheidungen länger dauern. Eine schwere Woche entscheidet nichts; relevant ist ein anhaltendes Muster.

Kreise ein Signal ein, das du beeinflussen kannst, und plane für fünf Tage die kleinste Veränderung: ein festes Arbeitsende, eine bildschirmfreie Pause oder ein Gespräch über Prioritäten. Sage konkret: „Ich habe drei dringende Aufgaben und Kapazität für zwei. Welche hat Vorrang?“

Hält die Erschöpfung an, wird sie stärker oder erschwert sie den Alltag, sprich mit einer ärztlichen oder psychologischen Fachperson. Dieser Überblick ist keine Diagnose — er hilft, Belastung früher wahrzunehmen und einen sinnvollen nächsten Schritt zu wählen.

Die Sonntagsangst: woher sie kommt und wie du sie milderst

Lesen

Sonntagsangst entsteht oft, wenn dein Kopf versucht, die ganze Woche auf einmal vorherzusagen. Statt dir einzureden, es gebe „keinen Grund zur Sorge“, mache eine fünfzehnminütige Übung zum Schließen offener Schleifen. Stelle einen Timer und notiere alles, was beim Gedanken an Montag wiederkehrt.

Teile die Liste in drei Gruppen: „morgen handeln“, „später entscheiden“ und „außerhalb meiner Kontrolle“. Ergänze bei der ersten nur den Anfangsschritt, etwa ein Dokument zu öffnen oder nach einer Frist zu fragen. Trage die zweite in den Kalender ein. Benenne bei der dritten die Sorge, aber plane nichts, was du heute nicht klären kannst.

Nutze danach die 5–4–3–2–1-Übung: Nimm fünf sichtbare Dinge wahr, vier Berührungsempfindungen, drei Geräusche, zwei Gerüche und einen Geschmack. So kehrt die Aufmerksamkeit von der vorgestellten Woche in den jetzigen Raum zurück.

Wähle anschließend eine ruhige Tätigkeit ohne Arbeitsvorbereitung — Dusche, Buch oder kurzer Spaziergang — und lege fest, ab wann du keine beruflichen Nachrichten mehr prüfst. Es geht nicht um völlige Ruhe, sondern darum, der Angst nicht den ganzen Abend zu überlassen.

Grenzen bei der Arbeit ziehen — ohne schlechtes Gewissen

Lesen

Ein schlechtes Gewissen nach einer Grenze bedeutet nicht, dass sie falsch ist. Es kann die Reaktion auf eine veränderte Gewohnheit sein: Bisher warst du verfügbar, jetzt benennst du eine Begrenzung. Bereite einen Satz aus drei Teilen vor: Bitte anerkennen, Kapazität klar nennen und nächsten Schritt anbieten.

Zum Beispiel: „Ich verstehe, dass der Bericht dringend ist. Den ersten Teil schaffe ich heute bis 16 Uhr, den Rest morgen früh. Wenn alles heute fertig sein muss, sollten wir festlegen, welche aktuelle Aufgabe wartet.“ Entschuldige dich nicht mehrfach und verteidige dich nicht ausführlich — zusätzliche Details laden oft zur Verhandlung ein.

Atme vor dem Senden langsam aus und lies die Nachricht als Information über Ressourcen, nicht als Bewertung der Bitte. Drängt die andere Person weiter, nutze die Technik der „kaputten Schallplatte“: Wiederhole ruhig dieselbe Möglichkeit, ohne neue Argumente anzufügen.

Benenne danach das Gefühl: „Ich fühle mich schuldig, weil ich etwas Neues tue.“ Prüfe dann die Fakten: War der Ton respektvoll, die Grenze klar und die Alternative realistisch? Eine Grenze kann freundlich sein und trotzdem bestehen bleiben.

Die Mini-Pause, die deinen Kopf wirklich zurücksetzt

Lesen

Scrollen am Handy wechselt zwar den Bildschirm, erholt aber nicht immer die Aufmerksamkeit. Probiere zwischen Aufgaben einen zweiminütigen Reset. Rücke zuerst vom Schreibtisch ab und blicke zum entferntesten sichtbaren Punkt. Lass deine Augen drei ruhige Atemzüge lang weder Text noch Benachrichtigungen fokussieren.

Löse dann drei typische Spannungsorte: Senke die Schultern, lockere die Zähne und öffne die Hände. Lass die Ausatmung etwas länger als die Einatmung sein, ohne einen Rhythmus zu erzwingen. Wenn möglich, stehe auf und gehe zehn langsame Schritte; spüre dabei den Bodenkontakt.

Benenne in den letzten dreißig Sekunden die abgeschlossene und eine folgende Aufgabe: „Ich habe die Zahlen verschickt. Jetzt öffne ich den Besprechungsplan.“ Schließe unnötige Tabs und lasse nur Material für diesen Schritt offen. So verlässt dein Kopf den alten Kontext, statt ihn mitzuschleppen.

Setze Erinnerungen an natürlichen Übergängen — nach einem Meeting, vor dem Mittagessen und vor dem letzten Arbeitsblock. Eine Mini-Pause ersetzt weder Schlaf noch längere Erholung, kann aber verhindern, dass sich Anspannung über den Tag immer weiter ansammelt.

Der Druck bei der Arbeit ist täglich — deine Unterstützung kann es auch sein

Zwischen den Terminen liegen Hunderte Stunden voller E-Mails, Meetings und Anspannung, die du mit nach Hause nimmst. HelpClinic ist ein leichter Einstieg und eine feste Begleitung — es ergänzt die Therapie und lässt dich beginnen, bevor du dich dafür bereit fühlst: kurze Werkzeuge für schwere Momente, personalisierte Routinen und die Möglichkeit, mit einer Fachperson zu sprechen, wenn es zu viel wird.

Psychische Gesundheit
29%der Beschäftigten in der EU gaben an, dass die Arbeit Stress, Depression oder Angst verursachte oder verstärkte
Der Rest der Woche
167 Std.in der Woche außerhalb einer 50-minütigen Sitzung (168 Std. − ca. 1 Std.)
Gespräch
58%der Beschäftigten in der EU würden sich wohlfühlen, mit ihrer Führungskraft über ihre psychische Gesundheit zu sprechen

„Es war nicht der eine schlechte Tag. Es war jeder Abend, der still in Gedanken an die Arbeit verschwand.“

Vom ersten Signal zu dauerhafter Veränderung

Kurzer Check-in

Ein paar Fragen zu Druck, Schlaf und Energie — damit wir treffen, was dich heute belastet.

Tools griffbereit

Fundierte Atemübungen, Journaling-Impulse sowie Techniken aus KVT und ACT — verfügbar, wenn du sie brauchst.

Routinen, Schritt für Schritt

KI-gestützte Begleitung nutzt deine Antworten, um das nächste Tool auszuwählen und deine tägliche Routine zusammenzustellen.

Therapeut:in 1:1

Wenn Selbsthilfe nicht ausreicht, kannst du eine Einzelsitzung mit einer geprüften Fachperson buchen.

Häufig gestellte Fragen

Ersetzt HelpClinic eine Therapie?

Nein. HelpClinic bietet tägliche Unterstützung zwischen und vor den Sitzungen. Es gibt dir Werkzeuge für den Moment und verbindet dich bei Bedarf mit Therapeut:innen. Es ersetzt keine Therapie und keine Hilfe in einer Krise.

Was ist der „KI-Begleiter“ — ist das ein:e Therapeut:in?

KI-gestützte Begleitung nutzt deine Antworten, um das nächste Tool auszuwählen und deine tägliche Routine zusammenzustellen. Sie ist weder Therapeut:in noch Krisendienst und erkennt eine Krise möglicherweise nicht. Bei akuter Gefahr nutze die Nummern unten.

Sieht mein Arbeitgeber das?

Nein. Du meldest dich selbst an, nicht über die Firma, und dein Arbeitgeber hat keinen Zugriff auf das Konto — er sieht weder, dass es existiert, noch was du nutzt. Beim Anmelden gibst du einige Basisdaten an, für einen Termin bei einer Fachperson etwas mehr; sie sind verschlüsselt und gehen nur mit deiner Zustimmung an eine Fachperson. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Ich habe wenig Zeit — passt das?

Ja. Die Werkzeuge sind kurz und passen zwischen die Meetings. Drei Minuten zum Durchatmen an einem harten Tag machen einen echten Unterschied.

Was kostet es?

Du startest kostenlos — ohne Kartendaten. Deine Einschätzung, die täglichen Tools und Hilfe für schwere Momente bleiben dauerhaft gratis. Ein optionales Abo schaltet die volle Bibliothek und Routinen frei, und menschliche Betreuung — Gruppen und 1:1-Sitzungen, die du buchen kannst. Keine versteckten Kosten.

HelpClinic

Hast du das Gefühl, die Arbeit wird zu viel?

Wenn du in akuter Gefahr bist oder an Suizid denkst, rufe jetzt die passende Nummer unten an. HelpClinic ist kein Notfall- oder Krisendienst.

Akute Gefahr (Deutschland und EU)

112

TelefonSeelsorge (Deutschland)

0800 111 0 111

Das sind externe Hilfetelefone — nicht HelpClinic. Notruf und Beratungsnummer sind kostenlos, die 112 gilt in der gesamten EU. Die genannte Beratungsnummer gilt für Deutschland; wenn du in einem anderen Land bist, suche dort nach einer Krisenberatung.

Unterstützung im Moment